[Intro]
Meine Welt, viel zu kompliziert — wer soll das je versteh'n?
Ampeln flackern wie Gedanken, und die Straßen woll'n nicht geh'n.
[Verse 1]
Jeder macht genau den selben Move, gleiche Masken, gleiche Schau,
Kopfnicken im Takt der Flut, doch keiner fragt, warum ich bau'.
Gleiche Geste, gleiche Spur, dieselben Hügel, gleicher Hang,
Aus genau dem einen Grund verhallt das Echo, wird es bang.
Scheiße auf Fahrrad — nein, ich geh zu Fuß durch nasse Stadt,
Kaltes Neon, Asphaltduft, der Regen mischt den Kaffee satt.
Schritte klicken wie Metronome, Herzschlag boxt den Takt dazu,
Jeder Schritt 'ne kleine Stimme, jede Pfütze schreibt 'ne Schuh.
[Pre‑Chorus]
Lass dir mal sagen, woher die Sache ihren Ursprung hat,
Schaffst du’s ohne Gewalt, nur mit dem Kopf, nicht nur mit Tat.
[Chorus]
Meine Welt, sie dreht sich laut — meine Welt, sie bleibt in Bewegung,
Ampeln blinken, Regen singt, kalte Straßen, laue Begegnung.
Meine Welt, sie dreht sich laut — Schritte malen neue Fragen,
Ich bleib auf den Füßen, auch wenn Winde meine Zweifel tragen.
(Meine Welt, sie dreht sich laut)
[Verse 2]
Man meint, der gleiche Move macht frei, doch macht uns nur zum Ton,
Gleichstrom in den Adern, gleiche Route, leeres Bonbon.
Ich nehm die Straßen zu Fuß — hör U-Bahn-Rufen, Hundealarm,
Seh den Atem vor den Häusern, seh 'nen alten Mann im Arm.
Geruch von Öl und Zigarette mischt sich mit dem Duft von Brot,
Graffiti schreit in Farben, jede Wand erzählt von Not.
Ich leise spreche mit den Laternen, sammel Splitter, setz sie fort,
Jeder Tritt ein kleines Kunstwerk, jede Kreuzung neuer Ort.
[Pre‑Chorus — Variante kurz]
Lass dir mal sagen, woher ihr Ursprung ist — nimm's mit Verstand,
Schaffst du’s ohne Gewalt, nur mit dem Kopf — dann ist dein Land.
[Chorus]
Meine Welt, sie dreht sich laut — meine Welt, sie bleibt in Bewegung,
Ampeln blinken, Regen singt, kalte Straßen, laue Begegnung.
Meine Welt, sie dreht sich laut — Schritte malen neue Fragen,
Ich bleib auf den Füßen, auch wenn Wände sich vor Träumen zagen.
(Meine Welt, sie dreht sich laut)
[Bridge]
Und dann ein Augenblick, die Nacht atmet tief, der Wind wird weich,
Ich seh die Stadt in Splittern glühen, find 'nen Funken, ganz ganz leicht.
Kein Schlag, kein Zorn, nur Atem, nur ein kleines Licht im Grau,
Kein Zögern, keine Ausrede — ich bau Brücken aus Vertrauen.
Der Wendepunkt, ein Fuß vor'n and'ren, Kinderspiel im Großen Sein,
Die Straße wird zur Landkarte, jeder Schritt ein neuer Stein.
[Chorus — Finale]
Meine Welt, sie dreht sich laut — und ich tanz' mit jedem Regen,
Ampeln blinken, kalte Nächte, doch die Schritte tragen Segen.
Meine Welt, sie dreht sich laut — hör das Flüstern mitten in den Fragen,
Ich bleib auf den Füßen, find im Laufen meinen stillen Hafen.
(Meine Welt, sie dreht sich laut — wiederhol das, bis es brennt)
[Outro]
Scheiße auf Fahrrad, geh zu Fuß — so bleibst du länger fit und klar,
Meine Welt, viel zu kompliziert, doch Schritt für Schritt wird sie wahr.
Ich geh meinen Weg, auch wenn keiner ihn versteht, ic