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Jo Mei, Der Hofrat 1 by Reinhard

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Jo Mei, Der Hofrat 1 by Reinhard - Folk,male vocals music cover art

Jo Mei, Der Hofrat 1

Folk,male vocals

0:003:45
Lyrics
Description
Hört, edle Herrn und Fraun so fein,
Von Didi, dem Hofrat, rein und schein
Dreiundsechzig Winter kränzt sein Haupt,
Doch glüht sein Herz, das Minne glaubt.
Jo Mei, Jo Mei, so lüstern das Amt,
torkelt durch Formulare – trunken, verdammt!
Jo Mei, Jo Mei, der Stempel ist heiß –
amtlich versiegelt mit schalkhaftem Fleiß!
Doch wenn die Nacht den Schleier webt
Roschieren tät er keck, wo Lust sich erhebt.
Sein Turm ragt kühn, sein Springer glüht
Der Bauer schleicht wo Sehnen sprüht!
Die Damen, schlau mit glühendem Glanz,
Locken ihn Matt – welch sündiger Tanz!
Michi eFF voll feurig lodernder Glut,
Drängt nah dem König, weckt kochendes Blut.
Jo Mei, Jo Mei, so lüstern das Amt,
torkelt durch Formulare – trunken, verdammt!
Jo Mei, Jo Mei, der Stempel ist heiß –
amtlich versiegelt mit schalkhaftem Fleiß!
Seine Weggefährten, keck und bunt,
Herbert und Reinhard – ach, welche Hund’!
Dazu die Fraun, so hold, so kühn
Inge We mit List, sodass die Leiber glühn,
Maria Pe bauernschlau doch wild im innersten Kern,
Anna Ka wie feuchtes Tau doch brennt sie ganz fern.
Adolf Pe immer noch jung,
Zeiget ihm den Weg zum Königssprung.
Der Quintrick im Doppelzug, der Sinne betört,
Wo Fleisch sich windet und Minne verstört!“
Ob dies knappe SeidenHös Chen Doktor eF gehört??
Jo Mei, Jo Mei, so lüstern das Amt,
torkelt durch Formulare – trunken, verdammt!
Jo Mei, Jo Mei, der Stempel ist heiß –
amtlich versiegelt mit schalkhaftem Fleiß!
Jo mei sprichet Didi heiß und matt,
Die Züge wild, voll teuflisch der Takt!
Wenn nachts er wagt, die Dame zu wählen,
Sein Springer zielt, wo Lüste sich quälen.
Die Zwillingsdame, listig, gewandt
Lockt ihn zum Sprung von hinten galant
Sein König bebt in lüsterner Hand
„Jo mei!“ stöhnt er, voll sinnlicher Macht
Sein Puls tobt wild in schweißiger Nacht
Jo Mei, Jo Mei, so lüstern das Amt,
torkelt durch Formulare – trunken, verdammt!
Jo Mei, Jo Mei, der Stempel ist heiß –
amtlich versiegelt mit schalkhaftem Fleiß!
Am Schachbrett sitzt er nächtens allein
Die Züge webt des Teufels Schein.
Die Damen kichern, Hand vor’m Mund,
Hofrat, dein Sprung ist wohlbekund.
Die Damen locken, der König fällt,
Im Spiel der Lust, wo Minne gesellt.
Jo Mei, Jo Mei, so lüstern das Amt,
torkelt durch Formulare – trunken, verdammt!
Jo Mei, Jo Mei, der Stempel ist heiß –
amtlich versiegelt mit schalkhaftem Fleiß!
Sein Aug’ noch flammt, sein Herz entfacht
Schachmatt – doch fragt nicht, wer’s vollbracht!
In finstrer Nacht, in feuchtem Loch,
Roschieren tät er keck – jo mei, ja doch!
Jo Mei, Jo Mei, so lüstern das Amt